In diesen Tagen danken wir für die Ernte
Die Sonne beginnt spürbar an Kraft zu verlieren und die Tage sind schon seit einiger Zeit kürzer geworden. Bunte Blätter winken uns von ihren Bäumen, als wollten sie „Lebe wohl!„ sagen. Vielleicht glüht in manchem kleinen Garten noch die letzte Rose in der Abendsonne. Nach einem wunderschönen Sommer, der uns allen hoffentlich Erholung und ein wenig Abstand vom Alltag brachte, spüren wir, dass nun wieder Anderes wichtig für uns wird. In diesen herbstlichen Tagen schenkt uns die Schöpfung noch eine Zeit der Besinnung auf das Leben. Ein Leben, das in Allem, so, wie es ist, von GOTT, dem Treuen und Gütigen begleitet wird. Wieder ist es Zeit, dass wir einander näher rücken in den Familien und in den Gemeinden. Für die Gärtner geht die anstrengende Zeit des Som-mers und der vielen Verpflichtungen vorüber; für die Pendler hat der Arbeits-und „Reise„alltag neu begonnen und für die Schüler der Schulbetrieb längst angefangen. In diesen Tagen danken wir für die Ernte, besinnen uns auf die Opfer der grausamen Kriege, gedenken der Lieben, die aus unserer Mit-te gerufen wurden und gehen ganz allmählich auf den Advent zu. Kirchlich (und wenn es gut ist auch menschlich) liegen ereignis-reiche Wochen und Monate vor uns in den Gemeinden. Und eines ist mir sehr gewiss: GOTT geht mit uns. Der Apostel Paulus schrieb einmal dazu: „Denn von IHM und durch IHN und zu IHM sind alle Dinge. IHM sei Ehre in Ewigkeit! Amen.„ (Römer 11,36) Nun wünsche ich uns allen, dass wir GOTTes Kraft und Nähe spüren: jederzeit in Allem, was wir tun und wo wir auch sind. Dazu nehmen wir die guten Erinnerungen an den vergangenen Sommer dankbar mit in unseren Alltag hinein und lassen sie ruhig noch ein wenig nachwirken. Im Übrigen werde ich mir zu Herzen nehmen, was Christoph Martin Wieland einmal gesagt hat: „Sorgt immer für den Augenblick, und lasst GOTT für die Zukunft sorgen„ In diesem Sinne wüsche ich Ihnen, liebe Leser einen Herbst, in dem Sie sich behütet und gesegnet wissen! Ihr Pastor Glöckner |
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Neulich fand ich in unserem Briefkasten einen sehr interessanten Flyer des Ostpreußischen Landesmuseums in Lüneburg. Als gebürtige Ostpreußin wurde ich natürlich sofort aufmerksam. Von April bis Oktober gibt es in diesem Museum eine Ausstellung mit dem Namen „Die Taufe als Ritual zwischen Brauchtum und Sakrament„. Angeregt ist diese Ausstellung dadurch, dass die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) das Jahr 2011 zum Jahr der Taufe ausgerufen hat. Es lohnt sich, nicht nur anzusehen, wie früher Taufen gefeiert wurden, welches Brauchtum es gibt, sondern auch über die eigene Taufe nachzudenken: Was bedeutet mir meine Taufe? Warum lasse ich meine Kinder taufen? Oder auch: Was hält mich davon ab, mich selbst taufen zu lassen? Auf dem Foto sehen Sie den Taufstein in unserer schönen Kirche in Moorfleet. Sie und Ihre Familie sind herzlich eingeladen alles selbst in Augenschein zu nehmen und mit uns die Taufe zu feiern, die unter der Zusage steht: „Ich habe dich bei Deinem Namen gerufen!„ (Jesaja 43,1) Gisela Harder |